Wirkungsweise von Magneten

Dez 5, 18:06

Magnete gehören mittlerweile für uns alle zum Alltag. Ob es die kleinen bunten Magnete sind, die man zu Hause an die Pinnwand hängt oder die Großmagnete, die in Industrie und Wirtschaft zum Einsatz kommen – verzichten wollen wir auf sie nicht mehr.

Wie wirken Magnete überhaupt?

Magnete bestehen aus einem Nord- und einem Südpol. Gleiche Pole stoßen sich dabei ab und gegensätzliche Pole ziehen sich an. Versucht man zum Beispiel die Nordpole von zwei Magneten zusammenzuhalten, wird man merken, dass dies nicht funktioniert, da sie sich abstoßen. Dasselbe gilt auch für zwei Südpole.

Hält man dagegen einen Nord- und einen Südpol aneinander, merkt man, dass sich diese gegenseitig anziehen. Hierbei ist es auch egal, ob man den Nordpol des ersten oder den Nordpol der zweiten Magneten nimmt. Wichtig ist nur, dass sie gegensätzlich gepolt sind. Südpole werden in Grafiken meist grün dargestellt, Nordpole in der Regel rot.
Um dieses Phänomen zu visualisieren, benutzt man sogenannte Feldlinien. Diese lassen ein entstandenes Magnetfeld optisch sichtbar werden. Erstaunlich hierbei ist, dass sich diese Linien niemals und in keinem Punkt schneiden.

Mittlerweile gibt es fünf verschieden Arten des Magnetismus, die man unterscheidet. Neben dem sogenannten Diamgnetismus existieren noch Paramagnetismus, Ferromagnetismus, Antiferromagnetismus und Ferrimagnetismus. Einer der bekanntesten unter diesen ist wohl der Ferromagnetismus. Ferromagnetismus bedeutet, dass bestimmte Materialien die Eigenschaft haben, ihre eigenen, sogenannten Elementarmagnete parallel zueinander auszurichten. Dies geschieht entweder dadurch, dass Teile dieses Materials selbst magnetisch sind oder durch die Anziehung eines externen Magnetfeldes.

Eine etwas andere Art der Magnete sind Magnetfolien, Magnethaftflächen oder Magnetbänder. Sie sind eine kreative Alternative zu den normalen Magnetpols und auch optisch ein absoluter Hingucker. Die Magnetfolie kann Pinnwände komplett ersetzen und klebt auch auf unebeneren Flächen. Durch ihre rückseitige Klebefläche müssen zudem keine Löcher mehr in die Wand gebohrt werden wie bei einer Magnetwand und man kann die Folie auch auf Türen anbringen. Die Magnetfolie ist also eine schöne und praktische Alternative zur Magnetwand.

 

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